So war das Dark Storm Festival 2008

News am 6. Januar 2009 von Yoda

rimg0570-webAm 25.12.2008 fand zum 12. mal das Dark-Storm Festival in Chemnitz statt. Deutsche Bands wie Unheilig und And One, aber auch einige internationale Bands wie Covenant ließen schon erahnen wie genial der Abend werden würde. Ein Festivalbericht von Festivalhopper Sway.

Pünktlich um 17 Uhr begannen auch schon die ersten Bands in den zwei Säälen mit ihren Performances. Da im Vorverkauf die Karten schon knapp wurden, beschlossen die Veranstalter auch noch die Ränge für das Publikum zu öffnen. Dies war meiner Meinung nach eine sehr weise Entscheidung, da die Sääle von Anfang an sehr voll waren.

Als eine der ersten Bands standen Tanzwut auf der Bühne und heizten auch schon die Massen an. Sie spielten alle ihre bekannten Stücke und der ganze Saal tanzte. Einmal in Tanzlaune ging es für das Publikum auch gleich weiter. Es folgten Crematory, welche durch einen perfekten Auftritt glänzten. Auch wenn Frontmann Felix es langsamer angehen ließ als die letzten Jahre und nicht mehr die ganze Zeit über die Bühne hüpfte, war es doch wie immer ein Genuss diese Band live zu sehen.

Etwas elektronischer wurde es dann mit Diary of Dreams. Diese spielten von aktuellen Stücken bis hin zu Klassikern alles, was die Band jemals aufgenommen hatte und verzauberten damit den ganzen Saal. Mehr Bass und weniger Gitarren brachten Covenant mit und spielten alle ihre Clubhits aus vergangenen Jahren. In einer Mischung aus Licht und Nebel sprangen und tanzten alle Anwesenden.

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Nach einer wirklich sehr kurzen Pause, die gerade einmal für eine Zigarette reichte, folgten Unheilig mit ihrer als „exklusiv“ angekündigten Show „Frohes Fest“. Was an dieser Show so besonderes gewesen sein soll, erschließt sich aber bis heute niemanden. Man erwartete das sie zumindest ein oder zwei Lieder von ihrem Weihnachtsalbum „Frohes Fest“ spielen würden, aber es war eine ganz normale Show so wie man sie auch im Sommer überall in Deutschland sehen konnte. Eine massive Enttäuschung. Leider.

Aber wir hatten ja noch einen Headliner, And One. Eine Mischung von Klassikern aus den 80ern wie zu Beispiel „It’s a sin“ von den Pet Shop Boys, mit welchem sie die Bühne stürmten und Klassikern aus ihrem eigenen Repertoire ließen die enttäuschende Vorstellung von Unheilig schnell wieder vergessen. Die Massen tanzten im Einheitsschritt.

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Abschließend kann man sagen, dass es ein durchaus gelungenes Festival war. Die Umbauten der Bühnen gingen sauber und schnell von statten, die Running Order passend am Stil der Band zwischen den beiden Säälen aufgeteilt und die Preise für Getränke waren angemessen. Es gab sogar einen Raucherbereich in der Halle, so dass man als Raucher nicht hinaus in die Kälte musste. Das einzige, was einer Verbesserung bedarf ist die Verfügbarkeit der Running Order. Die meisten Besucher sahen sie das erste Mal an den Säulen im Vorraum zu den Säälen. Ein paar zusätzliche Handzettel am Eingang und eine frühere Veröffentlichung im Internet wäre schön gewesen.

Ich hoffe, dass dieses Festival uns noch lange erhalten bleibt, da es für das meist jüngere Publikum noch eine gute Abwechslung zwischen den Weihnachtsfeiertagen bietet.

Noch mehr Bilder zum Dark Storm Festival. Hier gibts erste Infos zum Dark Storm Festival 2009.

Ein Kommentar zu “So war das Dark Storm Festival 2008”

  1. Nummer 1: Dark Storm Festival Tickets | Festival News sagt:

    […] anderen. Wer sich für dieses Jahr noch nicht entschieden hat, kann auch gern einmal in unseren Festivalrückblick zum Dark Storm 2008 […]

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